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Planung und Einkauf einer Tageszeitungskampagne 2011

- Falkenberg Media berichtet aus der Praxis -
Mediaplanung und Einkauf einer Anzeigenkampagne in regionalen und überregionalen Tageszeitungen ist bekanntlich arbeitsintensiver als das Handling einer Zeitschriftenkampagne. Falkenberg Media wird nachfolgend Optimierungspotential für Verlage aufzuzeigen.

Verlage sollten unverändert Mediaagenturen ‚haptische’ Tarife auf dem Postweg zur Verfügung stellen. Es kann und sollte definitiv nicht sein, dass ein Verlag nur eine minimalistische pdf-Preisliste anbietet und ansonsten auf einen Internet-Tarifkalkulator verweist.

Darüber hinaus sind heutzutage bedauerlicherweise Tarife i.d.R. inhaltlich immer noch unterschiedlich aufgebaut, so dass man einzelne relevante Informationen erst nach längerem Suchen findet. Die Angaben über drucktechnische Daten/Erfordernisse sowie insbesondere Ansprechpartner/ Kontaktadressen für Rückfragen pro Titel lassen generell absolut zuwünschen übrig. Denn Letztere sind oft doch nicht die richtigen Ansprechpartner für drucktechnische Detailfragen.

Vorschlag:
Verlage sollten unbedingt schnellstens der ZMG-Initiative „Tarif-Standardisierung“ Folge leisten oder sich bei der Neukonzeption Ihrer Preisliste/n alternativ von Falkenberg Media beraten lassen.

Die „inkrementellen“ Rabattstaffeln der Axel Springer Zeitungstitel sind aus Verlagssicht vielleicht ein schlauer Schachzug, jedoch für den Mediaplaner in-transparent und arbeitsintensiv. Der Mediaplaner ist nur mittels eines Kalkulators im Internet in der Lage, ohne Verlagsunterstützung den Tarifrabatt seiner geplanten Frequenzen zu ermitteln. Für die Einstampfung dieser Rabattierungsform wären wir Mediaagenturen dankbar!

Fehlerhafte Anzeigenrechnungen, Gutschriften, nicht berechtigte Skonto-Mahnungen, all das trägt nicht gerade zur Zufriedenheit mit dieser Mediagattung bei.
Und nachdem ein Verlag seine erste Anzeigenrechnung korrekterweise an uns als Media-Agentur sandte, gelang es einem Verlagsmitarbeiter, die zweite Anzeigenrechnung direkt an den Kunden – und das mit Ausweisung von 15% Agenturprovision – zu schicken. Dieses löste sofortiges Unverständnis auf Kunden- und Werbeagenturseite aus.

Mit dem Thema „Belegexemplar-Versand“ schiessen die Verlage insgesamt ‚einen Vogel ab’.
Entweder es kommt gar kein Beleg oder kein Vollbeleg, sondern nur ein Seitenausriss oder gar versehentlich ein Andruck-Exemplar, das zur sofortigen Anzeigen-Druckreklamation herausfordert/e.
Die im Auftrag angegebenen drei Adressaten wurden nur selten mit dem gewünschten Vollbeleg versorgt.

Ein PLUSPUNKT verbleibt dagegen allemal: die große Flexibilität und Kurzfristigkeit:
Anzeigen lassen sich in diesem Printmedium teils von einem auf den anderen Tag buchen.



Eingestellt am 08.12.2011 von A.Falkenberg
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