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Die Zukunft der Medien

Wird es auch in 20 Jahren noch Zeitungen und Zeitschriften geben? Welche Auswirkungen hat die Entwicklung Neuer Medien auf das Gedruckte?

Unter diesem Motto nahm Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer Axel Springer AG, rund 400 Gäste aus Unternehmen, Agenturen und Verlag am 28.10.10 in Frankfurt/M mit in eine kurzweilige mediale Zukunft.

Transformation klassischer Medien in Neue Medien erfolgt insbesondere durch das iPad mit seinen vielfältigen App-Angeboten die sich dem Benutzer durch intuitive Bedienbarkeit leicht erschließen.


iPad: der erste Tablet-Computer von Apple

App: Abkürzung für eine Anwendung bzw. ein Stück Software, das über das Internet, auf dem Computer, einem Handy oder anderen elektronischen Gerät läuft.

Der iPad-Absatz wird sich lt. Verlagsprognose rasant steigern. Bis Jahresende rechnet man allein in Deutschland mit 700.000 iPad-Besitzern.

iPads machen es möglich:
Der Inhalt gedruckter Zeitschriften kann durch multimediale Zusatzinformationen ergänzt werden, wie z.B. Videos, Soundfiles oder interaktive Anwendungen, bei denen der Leser wahlweise Zusatzinformationen abrufen kann.

Auswirkung auf Werbung und Konsumentenansprache:

  • gezieltere, nachfrageorientiertere Kundenansprache
  • intensivere & kreativere Dialogmöglichkeit mit
    Zielgruppen
  • zunehmende Optimierungsmöglichkeiten von
    Werbeeinsätzen

Axel Springer Media Impact (ASMI) stellt sich der Realität und trifft folgende Grundsatzentscheidungen:

  • 1:1 Übertragung von Print in die App-Welt, so
    dass ab 2011 die iPad-Reichweiten on top zu den
    Print-Reichweiten generiert werden
  • Bereitstellung kostenpflichtiger Apps/Online-
    Angebote
  • Investition in Digital TV;
    "watch me", das neue diesjährige Philips-Koopera-
    tionsprodukt, ermöglicht durch personalisierte TV
    Programmvorschau & Planung entsprechend
    individuelle Werbespotschaltungen, Kunden-Marken-
    kanäle uvm. Gezahlt wird analog google-Methode
    erst bei Nutzung.

Nick Sohnemann von TrendONE nahm die Besucher auf eine spannende Zeitreise ins Jahr 2021 mit – hier seine Thesen:

  • Eine besondere Kontaktlinse
    ausgestattet mit Nano-Technologie und Antenne wird ermöglichen, dass relevante Daten - durch Dritte nicht wahrnehmbar und sofern freigegeben! - kontextbezogen über Funknetze empfangbar und in den Blick des Betrachters eingespielt werden. Dadurch nimmt der Betrachter life-Eindrücke und Daten gemeinsam wahr.
    Bsp: Sie interessieren sich für einen entgegen-
    kommenden Passanten, und erfahren, dass dieser
    auf Partner-Suche ist.
  • Audiovisuelles Printmedien
    Am Beispiel eines iPhone-Buchs für Kinder wurde
    demonstriert, wie Printmedien von neuen
    Technologien profitieren können:
    ein gedrucktes Bilderbuch mit einer Aussparung in
    der Mitte, in der ein iPhone oder ein iPod Touch
    eingesetzt wird, durch das kleine Lern- und
    Geschicklichkeitsspiele über den Touchscreen des
    mobilen Endgerätes gesteuert werden, macht das
    Printmedium für seine Nutzer entsprechend
    ‚erlebbar.’
  • Smile-o-meter
    „Eine Eismaschine, die durch Lächeln aktiviert
    wird und dem Kunden mit einem Eis belohnt, wenn
    das Lächeln – gemessen durch Bilder – perfekt ist.
    Der Nutzer kann anschließend das Foto auf seiner
    Facebook-Seite veröffentlichen, das indirekt als
    Bezahlung für das Eis angesehen werden kann.
    Somit rückt der soziale Status und das Umfeld des
    Nutzers als alternative Währung in den
    Mittelpunkt.“
Fazit: Das Internet entwickelt sich zum Outernet, bei dem Information allgegenwärtig abrufbar ist.










Eingestellt am 01.11.2010 von A.Falkenberg
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1 Kommentar zum Artikel "Die Zukunft der Medien":

Am 02.11.2010 schrieb (anonym) folgendes:
sehr interessant - z. T. fast unglaublich. Ich würde gerne mehr über neue Perspektiven von Ihnen erfahren.
Viele Grüße,
Y. Berntal

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